Mediation in der Schule
 



Ergänzend zu Psychotherapie und Beratung gewinnt Mediation als Verfahren zur lösungsorientierten Konfliktvermittlung immer mehr an Bedeutung im Feld der psychosozialen Unterstützung. Mediation setzt da an, wo zwischen Konfliktpartnern relativ schnell Regelungen für die Zukunft getroffen werden sollen und die Beteiligten sich nicht in der Lage sehen, miteinander zu verhandeln.

Ebenso wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen können auch in Schulen solche Situationen auftreten: zwischen KollegInnen kommt es zu fortdauernden Auseinandersetzungen, möglicherweise bilden sich gegnerische Gruppen, oder zwischen Kollegium und Schulleitung schwelt ein Konflikt, oder Schüler und ihre Eltern beschweren sich über eine Lehrerin.

Oft hilft die interne Beratung durch den Personalrat, aber nicht immer wird sie in Anspruch genommen. Können solche Situationen nicht aufgelöst werden, bedeutet das zum einen eine schwerwiegende persönliche Belastung für die Beteiligten, zum anderen wirken sich die Folgen häufig negativ auf den Schulbetrieb aus.

Mediatoren, die nicht zum Schulsystem gehören, können von einer neutralen Position aus Gespräche wieder in Gang bringen und hilfreich zwischen Konfliktparteien vermitteln, so dass eine alltagstaugliche Lösung gefunden werden kann.

 

 
home
weiter